Der Unterschied liegt im Detail!
Die Begriffe serielles und modulares Bauen werden häufig gleichgesetzt – dabei gibt es einen entscheidenden Unterschied, der insbesondere für Kommunen und öffentliche Bauherren relevant ist: den Grad der Vorfertigung.
Serielles Bauen:
Hier werden einzelne Bauelemente – etwa Wände, Decken oder Fassadenteile – standardisiert vorproduziert und anschließend auf der Baustelle zusammengesetzt. Dieses Verfahren spart Zeit und Kosten gegenüber dem klassischen Bau, lässt jedoch oft weniger Raum für individuelle Anpassungen.
Modulares Bauen:
Beim modularen Bauen hingegen werden komplette Raumeinheiten, inklusive Technik, Innenausbau und Ausstattung, bereits im Werk gefertigt. Vor Ort müssen sie nur noch miteinander verbunden werden. Das reduziert den Baustellenaufwand erheblich.